Hoffnungsbrief

BücherKammer Adventskalendertürchen Nr. 24


Mond über St.-Marien am ersten Adventssonntag 2020
Mond über St.-Marien am ersten Adventssonntag 2020
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Traumorte – wenn auch etwas abgewirtschaftet

BücherKammer Adventskalendertürchen Nr. 23


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Sei eine Tümpelkröte, wenn das Wasser steigt

BücherKammer Adventskalendertürchen Nr. 22


Ein Foto aus der Sammlung von Gerhard Schlosser, mutmaßlich vom alten Lehrer Kunze aufgenommen
Ein Foto aus der Sammlung von Gerhard Schlosser, mutmaßlich vom alten Lehrer Kunze aufgenommen
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Von der Bürgermeisterei und dem Bierzapfen

BücherKammer Adventskalendertürchen Nr. 21


Gerhard Pohl - ob am Zapfhahn oder als Bürgermeister ist er immer Mensch geblieben.
Gerhard Pohl - ob am Zapfhahn oder als Bürgermeister ist er immer Mensch geblieben.
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Zuhause zwischen Wortklauberei und Rechthaberei

BücherKammer Adventskalendertürchen Nr. 20


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Als wäre es das natürlichste auf der Welt tapfer zu sein

BücherKammer Adventskalender Türchen Nr. 19


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Dorfidylle bei Herzberg: Aktenzeichen XY ungelöst, die Dritte

BücherKammer Adventskalender Türchen Nr. 18


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Traktoristen und Badenixen: Aktenzeichen XY ungelöst, die Zweite

BücherKammer Adventskalender Türchen Nr. 17


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Glück ist, wenn die Bratwurst brutzelt

BücherKammer Adventskalender I 16. Dezember 2020


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Im Lockdown Geschichtsschätze heben - Gräfendorf im Porträt

BücherKammer Adventskalendertürchen Nr. 15


Barbara Lüderitz sammelt Material: Wer kann den Namenszug auf dem Schild entziffern?
Barbara Lüderitz sammelt Material: Wer kann den Namenszug auf dem Schild entziffern?

GRÄFENDORF. Während im Lockdown Viele unter der verordneten Untätigkeit stöhnen, läuft Gräfendorf zu Hochtouren auf. Denn jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um auf Dachböden, in Fotoalben, Briefen und Dokumenten nach Spuren aus der Vergangenheit des Dorfes zu suchen.

Barbara Lüderitz war schon in Gräfendorf unterwegs. Sie ist die Ansprechpartnerin für das Buchprojekt, das den hübschen, aktiven Ort in Vergangenheit und Gegenwart anlässlich seines 750. Geburtstages porträtieren soll.

Jetzt sind die Gräfendorfer aufgerufen, die Geschichte ihrer Höfe unter die Lupe zu nehmen und die gewünschten Informationen weiter zu geben.

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Wer möchte, dass Geschichte unsichtbar wird, der baue ihr ein Denkmal

Einweihung des Denkmals für die gefallenen Sowjetsoldaten und Antifaschisten, links Bürgermeister Gerhard Pohl.
Einweihung des Denkmals für die gefallenen Sowjetsoldaten und Antifaschisten, links Bürgermeister Gerhard Pohl.

MOTTENKISTENTOD. In Herzberg gibt es ein Denkmal für die gefallenen Sowjetsoldaten und deutschen Antifaschisten. In der Südpromenade, gleich in der Nähe des Parkplatzes am Bürgerzentrum. Vorvergangenen Sonntag rief ich einem jungen Mann, der dahinter Schutz suchte, um seinen Blasendruck loszuwerden, zu: „Das ist nicht der richtige Ort zum Pinkelieren!“ Er antworte trocken: „Das weiß ich“.

 

In einem großen Festakt wurde das Denkmal einst eingeweiht. Es hat künstlerischen Anspruch. Seine Botschaft ist gut. Schließt aber die zivilen Opfer des Weltkrieges aus. Inzwischen haben wohl mehr Leute dieses Denkmal als öffentliche Toilette benutzt, als dass Menschen beim Vorübergehen ernsthaft an die Schicksale der Weltkriegsopfer gedacht haben. 

NVA-Soldaten, Schüler und das Jugendblasorchester - ein Festakt, wie man ihn oft in der DDR gefeiert hat.
NVA-Soldaten, Schüler und das Jugendblasorchester - ein Festakt, wie man ihn oft in der DDR gefeiert hat.
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Guppy-Geburt, Pupstelefon und Schornsteinfeger-Fußball

NichtNachMachen. Jeder hat schon mal etwas ausgefressen, Unsinn verzapft, Streiche gespielt. In fröhlicher Runde ist es besonders lustig, diese Geschichten, sofern man halbwegs heil davon gekommen ist, ausgeschmückt zu erzählen. Ich hab gleich die Geschichte im Kopf, wie mein Mann mit seinem Freund, heute erfolgreicher Anwalt, auf die Idee kam, ein Guppy-Weibchen zu entbinden. Sie wollten niemals Tiere quälen, ganz im Gegenteil. Sie sahen nur wie die Fisch-Mutti zum Platzen dicke wurde. Deshalb der Notkaiserschnitt, den die Guppy-Mama nicht überlebte. Die Baby-Guppys schafften es. Die Jungs waren traurig, dass die Fischmutter in die ewigen Jagdgründe eingegangen war. Damit hatten sie nicht gerechnet. 

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Wildenau-Rätsel vom 4. Dezember gelöst – Danke an alle

Adventskalender Türchen Nr. 12


Dorfteich in Wildenau
Dorfteich in Wildenau
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Ein Denkanstoß für alle, die moderner Medizin misstrauen

BücherKammer Adventskalender Türchen Nr. 11


Eine Aufnahme von der Kinderstation ohne Datierung
Eine Aufnahme von der Kinderstation ohne Datierung
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Finsterwalde - mein El Dorado der Schlümpfe und Gummibären

BücherKammer Adventskalender Türchen Nr. 10


Typischer Reichsbahn-Wagon zu DDR-Zeiten
Typischer Reichsbahn-Wagon zu DDR-Zeiten
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Seeperle – Nachlese und Richtigstellung

BücherKammer-Adventskalender I 9. DEZEMBER 2020


Barbereich der Seeperle (Fotograf unbekannt, bitten ggf. um Mitteilung)
Barbereich der Seeperle (Fotograf unbekannt, bitten ggf. um Mitteilung)
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Menschen, die voran gehen und neue Welten aufschließen

BücherKammer Adventskalender Nr. 8 I


Schüler am Lagerfeuer - Der Herzberger Heimatforscher Helmut Knuppe ging oft mit Schülern auf Entdeckungsreise, auch ins Oelsiger Luch.
Schüler am Lagerfeuer - Der Herzberger Heimatforscher Helmut Knuppe ging oft mit Schülern auf Entdeckungsreise, auch ins Oelsiger Luch.
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Wer hat Spaß an Karnevalsgeschichten?


BücherKammer-Adventskalender I 7. DEZEMBER 2020

Karnevalsumzug auf dem Markt in Herzberg mit Wolfgang Otto
Karnevalsumzug auf dem Markt in Herzberg mit Wolfgang Otto
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Ich doofe Trantute schluckte alles


BücherKammer-Adventskalender I 6. DEZEMBER 2020

Rummel am Sportplatz. Das waren Zeiten!
Rummel am Sportplatz. Das waren Zeiten!
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Grüße an die Pioniere des Jahres 2000 I Gastbeitrag von Anja Traube aus Mahdel


BücherKammer-Adventskalender I 5. DEZEMBER 2020

Heute Elsterland-Grundschule, damals III. Oberschule Juri-Gagarin mit dem bekannten Wandmosaik
Heute Elsterland-Grundschule, damals III. Oberschule Juri-Gagarin mit dem bekannten Wandmosaik
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Wer ist Wer? Aktenzeichen XY in Wildenau ungelöst!


BücherKammer Adventskalender Türchen Nr. 4 oder das BücherKammer-Kommissariat bittet um Mithilfe

Das Orginial-Dia enthielt nur den Bleistiftschriftzug "Wildenau". Handelt es sich um eine Kindergartengruppe?
Das Orginial-Dia enthielt nur den Bleistiftschriftzug "Wildenau". Handelt es sich um eine Kindergartengruppe?
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Als der Frieden noch herbeigetrampelt werden musste


BücherKammer-Adventskalender I 3. DEZEMBER 2020

Friedensfahrer in Herzberg in der Torgauer Straße, heute Höhe BücherKammer und Café Plätzchen
Friedensfahrer in Herzberg in der Torgauer Straße, heute Höhe BücherKammer und Café Plätzchen
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Aufstieg und Fall der Seeperle – Vom schicken Etablissement zur Ruine


BücherKammer-Adventskalender I Türchen Nr. 2

Das Foto zeigt den Jugendtreff in der Lindenstraße, nicht die Seeperle. Bitte unter dem Blog-Beitrag 9.12.20 für die Richtigstellung ansehen.
Das Foto zeigt den Jugendtreff in der Lindenstraße, nicht die Seeperle. Bitte unter dem Blog-Beitrag 9.12.20 für die Richtigstellung ansehen.
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Hirsch Hansi, Herzbergs einstiger Gartenparadiesvogel


BücherKammer-Adventskalender I 1. DEZEMBER 2020

Hauptdarsteller der Gründungssage, Wappentier, opulentes Geweih - Hirsch Hansi wurde eine kleine Legende in der Stadt
Hauptdarsteller der Gründungssage, Wappentier, opulentes Geweih - Hirsch Hansi wurde eine kleine Legende in der Stadt
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Knet dir deine eigene Welt!

Ein Mutmach-Update in wilden Zeiten

Corona rückt näher I Zeichnung: Stephanie Kammer, Grafik: Capella Lehmann
Corona rückt näher I Zeichnung: Stephanie Kammer, Grafik: Capella Lehmann

HERZBERG. Wenn ich zurzeit die Floskel „Alles gut bei euch?“ höre, fühle ich mich ans Theaterspielen erinnert. Denn momentan ist eigentlich gar nichts gut. Jede Heiterkeit wäre gespielt. Im Freundeskreis zerbricht eine Familie. Der Gedanke an die Kinder macht mich unendlich traurig. Mein Onkel stirbt, es gibt kein Abschiednehmen, keine Trauerfeier für die Familie. Corona rückt immer näher, infizierte Lehrer und Eltern, Schule zu, Hort zu und alle ringen um Lösungen, von denen man erst in ein paar Monaten wenn nicht Jahren wissen wird, ob sie richtig sind. Meine Schulfreundin, die in Peking lebt, schreibt: Wir werden diskriminiert. Wir Ausländer sollen schuld sein am Virus, dazu jeden Tag Luftverschmutzung und pausenloses Lüften in den Schulen. Parallel dazu verkünden die Nachrichten, wie explosiv die Stimmung am anderen Ende der Welt, in den USA ist. Obendrauf eine Meldung, dass genau dort die Zustimmung für Trump bei der Wahl am größten war, wo Corona am meisten gewütet hat. Ich frage mich, ob der Mensch in den vergangenen 4.000 Jahren überhaupt irgendwelche nennenswerte Fortschritte gemacht hat?

 

Ich frage mich, wie man künftig leben wird, wenn uns das Gefühl von Wahrheit und Sicherheit komplett abhanden kommt. Wahrheit, Fakten, gesichertes Wissen sind für mich wie die Statik eines Hauses. Gehen sie verloren, zerbricht alles. Da hilft doch nur Flucht. Flucht wohin? In die Vergangenheit?

 

Seit 18 Jahren beschäftige ich mich mit Heimatgeschichte. In jedem Kirchenbuch, in jeder Ortschronik, in Zeitungen lässt sich nachlesen, dass unsere Vorfahren regelmäßig mit Seuchen zu kämpfen hatten. Dr. Wagner aus Schlieben beschrieb, wie sich ein halbes Dorf mit lebensgefährlichem Fieber infizierte. Erst Einer - nach einer Woche das halbe Dorf. „Ein großes Sterben grassiert“ – nachlesbar etwa aller fünfzig Jahre, fast überall, gehäuft nach Kriegen mit großer Mobilität und „viel umherziehendem Soldatenvolk“. In den vergangenen 100 Jahren dann deutlich weniger Epidemien - dank der modernen Medizin. Unser jetzt so erschüttertes Sicherheitsempfinden durfte auf diesem Boden wachsen.

 

Für einen guten Bekannten, der längst zu einem Freund geworden ist, habe ich ein Abschiedsgeschenk in Auftrag gegeben. Eine kleine liegende Glasflasche, wie eine Flaschenpost. Darin eine selbst geknetete Miniaturwelt, die die wichtigsten Dinge in seinem Leben abbilden soll: ein Segelschiff voller Noten (für den KulturFreund), dazu ein Kasper (für den Theater-Freund) und ein Känguru (für den Australien-Freund in ihm) als Besatzung. Dabei ging mir ein Licht auf.

Wir sollten uns alle mal wieder überlegen, was uns von Herzen Freude macht. Das alles wird nicht untergehen, sondern nur eine Weile auf uns warten müssen. Die See ist rau zurzeit. Niemand weiß genau, ob wir auf einem guten Kurs sind. Aber das, was uns Freude macht, haben wir in der Hand. Wir können es retten, aufpeppeln oder schlimmstenfalls wieder lebendig machen. Kneten wir uns unsere eigene Welt und schützen wir sie, so gut es eben geht. Alle, die das nicht können oder nicht wollen, bitte ich darum, die kleine Knetwelt des Anderen nicht kaputt zu treten. Unser Umgang miteinander wird entscheiden, wie wir durch diese wilde Zeit kommen. Ein bisschen erschöpft aber friedlich wäre am schönsten. Bleibt alle gesund, versöhnlich und großzügig miteinander. Niemand kann etwas für diese Situation. Wir sind nicht aus deutschem Hartholz sondern wohl eher Knetfiguren, die sehr leicht Schaden nehmen, die sich aber auch gegenseitig bollestark machen können.  

Stephanie Kammer 

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Theater und Corona - ein gewaltiger Sturm

Sucht nicht das Weite! Sondern besucht das Weite Theater Berlin in Elbe-Elster. Ein echtes Erlebnis des Puppentheaterfestivals


Christine Müller präsentierte ein Feuerwerk des Rollenspiels, um Wilhelm Tells Geschichte von Freiheit und Menschlichkeit zu erzählen. Das Weite Theater Berlin zu Gast in der BücherKammer
Christine Müller präsentierte ein Feuerwerk des Rollenspiels, um Wilhelm Tells Geschichte von Freiheit und Menschlichkeit zu erzählen. Das Weite Theater Berlin zu Gast in der BücherKammer
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Dieser Kasper heilt jede Museumsallergie

Ab heute gibt es Hoffnung für alle, die Puppenspiel für Kinderkram halten. "Kaspers Welten" öffnet die Türen und kuriert alle!

Hier ist Spaß garantiert: Die neue Dauerausstellung "Kaspers Welten" überrascht mit vielen Mitmach-Gelegenheiten im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda.
Hier ist Spaß garantiert: Die neue Dauerausstellung "Kaspers Welten" überrascht mit vielen Mitmach-Gelegenheiten im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda.
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Schlieben war seine große Liebe

Heimatforscher Hans-Dieter Lehmann verstorben/ Trauer im Amt und unter Freunden

Unvergessen - das bübische Lächeln von HDL

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Legendenheld auf der Bühne der BücherKammer

Oder warum Wilhelm Tell tausend Leben hat

Spielerin Christine Müller ist zum ersten Mal in Elbe-Elster zu Gast. Ihre Heimspielstätte ist das Weite Theater Berlin. 

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Vom Kavaliersduell bis zum Versteck voller Mädchen – eine Dorfbiografie, die es in sich hat


Osteroda-Redlin feiert 740 Jahre mit einem Buch, das mehr als reine Geschichte nachzeichnet

Das Redaktionsteam aus Osteroda-Redlin freut sich, den Einwohnern das "Dorffest für die Wohnstube" in Buchform überreichen zu dürfen. Ein Dorffest im gewohnten Rahmen wird es aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht geben.
Das Redaktionsteam aus Osteroda-Redlin freut sich, den Einwohnern das "Dorffest für die Wohnstube" in Buchform überreichen zu dürfen. Ein Dorffest im gewohnten Rahmen wird es aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht geben.
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"Wir sind die Corona-Zeitzeugen der Zukunft“

Redaktion des Heimatkalenders um Christian Poser ruft zum Festhalten wichtiger Eindrücke auf


Herzberg. Von seinem klassischen, geschichtslastigen Charakter hat sich der Heimatkalender für die Region Herzberg schon längst verabschiedet. Das Festhalten der Gegenwart ließ das einstige regionale Geschichtsbuch schon vor Jahren zu einem zeitgemäßen, unterhaltsamen und reich illustrierten Regionalmagazin in Buchform werden. Kalendermann Christian Poser ruft nun auf, Wahrnehmungen und Erfahrungen in der jetzigen Pandemie-Zeit aufzuschreiben und der Redaktion zukommen zu lassen.

 

 

„Es sind außergewöhnliche Zeiten, für die sich schon in naher Zukunft viele Menschen brennend interessieren werden“, verdeutlicht Christian Poser die Brisanz der Corona-Zeit. „Auch unsere eigene Perspektive auf das Geschehen wird sich bereits in einem Jahr wieder auf den Kopf gestellt haben. Denn jeden Tag passiert etwas Ungeahntes, Überraschendes. Dieses Spannungsfeld um Wahrnehmungen und Fakten zur Pandemie hat viele persönliche Ausprägungen und unterschiedliche gesellschaftliche Folgen. Der Blick auf unsere Region und aus unserer Region ist wertvoll. Wir sind die Corona-Zeitzeugen der Zukunft. Deshalb müssen wir gerade jetzt dokumentieren, fotografieren, filmen und schreiben“, appelliert er an alle, ob mit und ohne Schreib- und Veröffentlichungserfahrungen. Der Ausgang der Pandemie sei offen, fügt er an, umso wichtiger sei es, Momentaufnahmen, Geschichten und Begebenheiten, die uns jetzt beschäftigen, hier und jetzt festzuhalten. 

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Über Mistpfützenkrebse und Regierungsberater

Alkohol, Abgründe und Alltagswahnsinn zwischen Theke und Stammtisch I Eine spritzige Buchpräsentation mit dem Dorfschänken-Experten Dr. Gert Wille am 18. August 

Herzberg/ Schlieben. Der aus Proßmarke stammende Autor Dr. Gert Wille ist immer für Überraschungen gut. Nachdem er sein im Mai erschienenes Buch durch die Corona-Maßnahmen öffentlich nicht vorstellen konnte, brennt es ihn nun umso mehr unter den Nägeln. Das, was nicht im Buch steht, soll Thema seiner Buchpräsentation sein. Was es mit dem Mistpfützenkrebs, Beratern der Bundesregierung, Mathe-Übungen im Bierkeller und Klebe-Erotik so auf sich hat, verrät der Regionalhistoriker am 18. August in der BücherKammer in Herzberg. Als echtes ehemaliges Schänken-Kind schöpft er aus einem reichen Reservoir aus Erinnerungen und Erlebnissen zwischen Theke und Stammtisch. 

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„Sündenfall“ von Osteroda nach fünfzig Jahren aufgeklärt


Neues Buch über Osteroda-Redlin enthüllt das Verschwinden der Kirche I Buchpräsentation am 15.08.20 um 18 Uhr im Festzelt

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Tarzan-Aufführung wird auf 2021 verschoben


Karten bitte in der BücherKammer zurückgeben

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Deutschlandsender in Wort und Bild neu porträtiert


Dr. Olaf Meier und Ulf Lehmann veröffentlichen Dokumentation mit neuen Archivfotos und einzigartigem Zeitzeugenbericht

Constanze Flöter aus Herzberg ist die Enkelin des Sender-Technikers Anton Kastner. Seinen Werksausweis stellte sie dem Autorenteam zur Verfügung.
Constanze Flöter aus Herzberg ist die Enkelin des Sender-Technikers Anton Kastner. Seinen Werksausweis stellte sie dem Autorenteam zur Verfügung.
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Pizza gegen Corona-Blues

Kleine Freuden für euch sind lebensrettende Sofortmaßnahmen für uns kleine Krauter


Hier freut sich jemand, wenn ihr unter 03535/ 49 33 65 eure Pizza bestellt und sie abholt
Hier freut sich jemand, wenn ihr unter 03535/ 49 33 65 eure Pizza bestellt und sie abholt
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Weil wir gerade gute Geschichten nötig haben

In der Krise Mensch sein und hier und da ein Pflänzchen wässern

Vielleicht geht es euch auch so. Jeden Tag brechen neue Ereignisse und Schlagzeilen über unsere Köpfe hinein. Sich eine halbe Stunde auf nur ein Thema zu konzentrieren, wird zum Kraftakt. Sorgen und Ängste hier, Sonnenschein und Frühling da. Mehr Zeit zu Hause, eigentlich etwas Tolles, und zugleich die Frage, wann holen uns die wirtschaftlichen Einbrüche persönlich ein. Gesundheit steht über allem, gesellschaftliche Anteil- und Rücksichtnahme setzen wir gerade um - wie wichtig das ist, steht außer Frage. Dennoch sei es erlaubt zu sagen, wie ratlos dieser Cocktail des Lebens macht. Vor Corona ging es um Hab und Gut. Daran waren wir gewöhnt. Mit Corona geht es plötzlich um Leib und Leben. Daran kann und möchte ich mich nicht gewöhnen. Egal wen es trifft.       

 

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Jetzt hilft nur noch "Een Helles un’n Hartn"

Was Galgenhumor, Melkfett, Hamsterei und Pinkel-Linden mit der aktuellen Lage zu tun haben

Dank der Pinkel-Linden und einem Schlückchen ist das Lächeln wieder da.
Dank der Pinkel-Linden und einem Schlückchen ist das Lächeln wieder da.

Heute Morgen beim Haus- und Hofbäcker nebenan. Der Chef steht am Verkaufstisch. Er klopft einen Spruch nach dem anderen, lacht und verkauft Brot und Brötchen. Nach jedem Geldkontakt desinfiziert er sich seine Hände. Und weiter geht’s. Wenn er das hundertfünfzig Mal am Tag gemacht hat, braucht er heute Abend Melkfett oder irgendetwas anderes Hochprozentiges für seine Haut. In seiner Stimme Galgenhumor und Aufgeregtheit. Ich denke, so wund, wie seine Hände nach dieser Woche sein werden, ist zurzeit unser aller Innerstes.

 

Am Frühstückstisch zeigt mir meine zehnjährige Tochter ein Tictoc-Video von ihrer Schulkameradin. Durch das Handy meiner Kleinen sieht mich ein grell geschminkter Baby-Zombi an. Mutmaßlich die schüchterne Jana, sie war schon bei uns zum Kindergeburtstag. Sie singt „It´s Corona time“ und filmt abwechselnd sich selbst in wackliger Großaufnahme und die Küche ihrer Familie: dort meterhoch gestapelt Küchenrollen, Tee, Toast, Nudeln, Fertiggerichte, Süßes. Ich sehe meinem Mann in die Augen und wir denken jetzt das Gleiche.

Im Laden dann die erste telefonische Bestellung des Tages von meiner alten geschätzten Lehrerin und Babysitterin meiner Großen, Ingrid Hille. Frau Hille erzählt, Sie braucht Lesestoff. Dann sage ich, sie kann mich gern anrufen, wenn sie dieser Tage mal Hilfe braucht. Und schon kommen wir auf d a s Thema. Plötzlich berichtet sie: „Meine Großmutter ist 1918 hoch schwanger, im neunten Monat an der spanischen Grippe gestorben. Da war meine Mutter erst vier und schon Halbwaise.“ Wir hatten schon unzählige Male über ihre Familiengeschichte gesprochen. Das hatte Frau Hille bisher nicht erzählt.

 

Zurück an den Schreibtisch. Für das Geschichtsbuch über Osteroda, an dem ich gerade mit vielen fleißigen Geistern aus dem rührigen Dorf arbeite, blättere ich in einem Buch von Hans-Dieter Lehmann, in seiner Presseschau III - Was Großvater einst in der Zeitung las. Worüber stolpere ich? Das Schweinitzer Kreisblatt berichtet aus dem November 1916: „Im November 1916 fingen die Bauern an, Salz zu hamstern. Sie kauften es in Herzberger Geschäften zentnerweise ein aus Angst, es könnte alle werden. Die Petroleumhamsterei nahm manchmal Formen an, dass die Geschäftsinhaber sich bewogen sahen, ihre Geschäfte zu schließen.“ Ein paar Seiten danach November 1918. Eine Meldung aus Kirchhain. „Die Grippe breitet sich immer mehr aus. Die Zahl der Erkrankten nimmt täglich zu.“ Über 400 kranke Kinder, fast die gleiche Anzahl kranker Erwachsener und der letzte Satz: „Die Zahl der Todesfälle steigt von Woche zu Woche“. Jetzt habe ich endgültig genug und beschließe morgen an dem Buch weiterzuarbeiten.   

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"Die meisten meiner tschechischen Mitbürger nehmen die Situation gelassen hin und hoffen, dass der „Spuk“ schnell vorbei ist"

Wie erleben die Exil-Herzberger derzeit den Ausbruch der Corona-Epidemie? Der Herzberger Mathias Becker berichtet aus Tschechien über die aktuelle Situation.

Im Elbe-Elster-Partnerkreis Ratibor in Polen trafen sich Landrat Christian Jaschinski und Mathias Becker vor einigen Monaten. Ratibor ist die polnische Nachbarstadt von Opava.
Im Elbe-Elster-Partnerkreis Ratibor in Polen trafen sich Landrat Christian Jaschinski und Mathias Becker vor einigen Monaten. Ratibor ist die polnische Nachbarstadt von Opava.

 

Mein Name ist Mathias Becker. Ich bin in Herzberg/Elster aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Viele Verwandte und Freunde leben bis heute dort. Seit 2009 lebe ich aus familiären und beruflichen Gründen in Tschechien, und zwar in Opava, einer Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern. Die Stadt liegt in Mährisch-Schlesien im äußersten Osten des Landes an der polnischen Grenze. Opava ist eine alte, historische Stadt. Von den Einheimischen wird es oft auch „Klein-Wien“ oder die „Weiße Perle Schlesiens“ genannt. Viele schöne alte Gebäude aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie prägen das Bild der bis vor wenigen Tagen lebendigen Innenstadt. Früher wurde die Stadt auf Deutsch auch Troppau genannt. Bei Spaziergängen durch die überschaubare Altstadt genieße ich den Anblick der schönen Fassaden der Häuser aus der Gründerzeit.

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"Jeder, der kann, sollte helfen"

Herzbergerin in Peking appelliert an Behörden und Mitmenschen die Veränderungen mitzutragen und zu helfen

Sandra Schurbert mit ihrer Tochter in Peking.

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Jens Ott nimmt seinen Hut

Förderverein des Herzberger Philipp-Melanchthon-Gymnasiums muss sich nach neuem Vorsitzenden umsehen

Herzberg. Sechs Jahre lang hat Jens Ott die Geschicke des 2014 gegründeten Fördervereins des Phillipp-Melanchthon-Gymnasiums geleitet. In diesem Zeitraum haben zahlreiche Schulklassen davon profitiert, finanzielle Zuwendungen für Klassenfahrten und Schüleraustausch-Reisen zu erhalten. Auch konnte ein hauseigenes Schülerorchester mit Instrumenten ausgestattet werden. „Viele Projekte, die nicht zu den Pflichtaufgaben des Schulträgers gehören, können dank eines Fördervereins unterstützt, manchmal sogar erst realisiert werden“, verdeutlicht Jens Ott die Bedeutung der Vereinsarbeit. Über deren Zukunft denken zurzeit die 77 Mitglieder nach. Denn Ott wird mit dem Ausscheiden seiner Tochter aus der Schule, den Vorsitz nicht weiter übernehmen. Ein Rundbrief, der allen Vereinsfreunden kürzlich zuging, enthielt die Bitte, über die Nachfolge und mögliche Kandidaten ins Gespräch zu kommen. „Es gab nur eine Rückmeldung auf den Brief überhaupt“, stellt Jens Ott besorgt fest. Einen geeigneten und willigen Nachfolger oder eine Nachfolgerin an der Spitze des Vereins sei momentan weit und breit nicht in Sicht. „Das bedaure ich sehr. Für den Vorstand konnten wir bereits Kandidaten gewinnen. Nur der Vorsitz hängt in der Luft. Das Aufgabenspektrum des Vorsitzenden ist nicht ohne. Dennoch konnten etliche Abläufe in den vergangenen Jahren optimiert werden. Ich wäre traurig, wenn die Arbeit nicht fortgeführt würde. Es sollte jemand mit Schwung und Mut den Verein in die Zukunft führen“, appelliert Ott nachdrücklich an Eltern, Vereinsfreunde und Lehrer der Herzberger Schule.     

Stephanie Kammer 

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Tarzan - ein Herzberger?

Prämiere aufgrund von Corona verschoben / Karten bleiben gültig

HERZBERG. Das neue Stück "Tarzan - ein Herzberger" aus der Feder von Verlegerin Stephanie Kammer ist längst fertig. Die Theatertruppe die ScHerzberger" probt derzeit. Denn ursprünglich war die Prämiere für Ende April angesetzt. Aufgrund der aktuellen Empfehlungen, auf nicht notwendige Veranstaltungen und soziale Kontakte zu verzichten, verschieben die Theaterfreunde schließlich die Aufführungen bis auf Weiteres. Die verkauften Karten behalten ihre Gültigkeit, versichern die Theaterfreunde. Im Juni oder August könnte es weiter gehen. 

Auf jeden Fall lohnt es sich, schon mal vorab ein Blick hinter den noch geschlossenen Vorhang zu wagen. Was erwartet das Publikum nach „Rettet Reinhard“ und „25 Millionen für Herzberg“? Viel Amüsantes, darunter der Bühnen-Beweis, dass Tarzan eigentlich nicht im Dschungel, sondern in Herzberg an der Elster zuhause ist. Eine handgemachte Kleinstadt-Komödie, soviel steht fest.

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Kultur treibt auch 2020 in Elbe-Elster prächtige Blüten

Mit der Hofkapelle Elbe-Elster erlebte das Publikum zur Eröffnungsveranstaltung des Kulturjahres in Saathain Bühnen-Professionalität vom Feinsten. Die jungen Berufsmusiker präsentierten am zurück liegenden Freitag Abend in einem einstündigen Konzert ihr Können, 

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Kampfansage an alle, die das Leben nicht die Bohne interessiert

Laudatio anlässlich der Ausstellungseröffnung „Ansichten in Farbe und Holz“ von Barbara und Jörg Böning am 29.02.2020

Barbara und Jörg Böning waren jahrzehntelang in Herzberg als Tierärzte tätig. Einblicke in ihr Kunstschaffen zeigen sie bis April 2020 im Schloss Grochwitz in Herzberg.                             (Fotos: stk) 

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Osteroda feiert 740 Jahre und lässt Ortsgeschichte lebendig werden

Im Sommer erscheint ein Buch über Osteroda-Redlin. Die Aktiven bitten um Unterstützung von Einwohnern und Freunden des Ortes.

Im Dorf tut sich so Einiges: Matthias Hensel, Ingrid Morawitz und Thomas Barth beratschlagen, wie das Ortsjubiläum und eine Publikation am besten zu organisieren sind.  (Foto: Stephanie Kammer) 

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Ortsgeschichte bald in Buchform

Osteroda-Redlin veröffentlicht im August ein eigenes Geschichtsbuch / Förderer, Fotos und Material gesucht

Siegfried Laurig und dessen Tochter Simone Müller haben gemeinsam schon in alten Schriften und Alben gekramt. Sie stehen auf dem Hof der Gastwirtschaft, die heute von Dirk und Silke Laurig neu belebt wird. 

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Coronavirus - Gedanken nicht Amok laufen lassen

Sandra Schurbert aus Mahdel berichtet, wie sich ihr Alltag im stillgelegten Peking verändert hat

Frische Luft tanken auf den leeren Straßen Pekings. Die Töchter von Sandra Schurbert genießen die entschleunigte Zeit zuhause. 

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Vergnügt durch den Advent mit Rap und Swing

Vorweihnachtsrock der Musikschule Gebrüder Graun feierte die Freude am Singen


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10 Jahre „Genreserve“

Sie sind laut, sie sind schmuck und sie sind durstig! Wandzeitungsredakteuer Dirk Friedel über gute Freunde in der Volksarmee, über frische Genreserven mit klang-elastischen Stimmbändern und über bestes biergeöltes Liedgut aus Jeßnigk.


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Die Sandale


Eine exklusive Geschichte aus dem neuen Heimatkalender 2020

Es ist schon einige Jahre her, da kam ich an einem Dienstagmorgen vom 24-Stunden-Dienst. Bevor ich nach Hause fuhr, hielt ich bei der Bäckerei Bubner, damals in der Schliebener Straße, an, um für meine Familie Brötchen zu kaufen. Als ich mein Fahrrad abstellte, sah ich im Rinnstein der neu sanierten Straße in Höhe Schuhladen Colani eine neue Sandale liegen. Das Preisschild klebte noch daran und ich dachte mir: „Wahrscheinlich ist die Sandale aus einem Fahrradkorb gehopst – bei dem Straßenpflaster!“ Also hob ich sie auf und legte sie auf die Schaufensterbank.

Am nächsten Tag war ich wieder Brötchen holen. Da sah ich die Sandale noch immer auf der Fensterbank liegen.

Auch als ich am Donnerstag zum 24-Stunden-Dienst fuhr, lag die Sandale unverändert auf der Fensterbank. Ich wunderte mich schon, dass sich scheinbar niemand dafür interessierte – weder die Dame, die sie verloren haben musste, noch die Verkäuferinnen.

Freitag, der Dienst war zu Ende, fuhr ich neuerlich zur Bäckerei, um Brot und Brötchen zu kaufen. Dreimal darf man raten, wer lag auf der Fensterbank? Richtig, die Sandale. Die Sandale (weiblich) tat mir, der ja die Frauen liebt und schätzt, doch schon sehr leid. Sie lag da und niemand schien sich für sie zu interessieren.

 

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Für Menschen mit Musik im Herzen

Vorweihnachtsrock lädt am Samstag zum Feiern und Zuhören ein


 

Herzberg. Dem überall spürbaren Vorweihnachtstrubel setzt die Musikschule Gebrüder Graun ein stimmungsvolles Kontrastprogramm entgegen.

Die Gesangsklasse von Sebastian Pöschl lädt am Samstag ins Herzberger Bürgerzentrum ein, um ihre schönsten Weihnachtssongs aus einem bunten Genrespektrum vorzutragen.

Ab 19 Uhr werden Getränke gereicht, um 20 Uhr soll das Konzert beginnen. 

Wir sprachen mit dem Musikpädagogen Sebastian Pöschl über das bevorstehende Konzert.

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Kevin-Luca meint: Genug erinnert!


iPad heute bestellt, morgen geliefert. Läuft. Vom Klodeckel mit New-Yorker Skyline bis hin zur Palisander-Geige ist alles, was das Leben nötig hat, über Nacht lieferbar. Geht doch. Versandkostenfrei für Prime-Kunden. Geile Gegenwart. Schmusige Zukunft, denkt Kevin-Luca.

 

Wozu überhaupt erinnern? Ein Erinnerungsboom nach dem anderen! Luther, Reformation, Fontane. Ernste Gesichter, lange Reden und andere Ego-Booster und dazu Denkmäler. Bröckelndes Gemäuer und supersofter Retro-Murks. Erinnerungsorte sind Gedankenfriedhöfe. Weder schön, noch unterhaltsam. Schlaffes Enterbrainment. Für eine geschmeidige Work-Live-Balance völlig untauglich. Und was da erzählt wird – Geschichte – ist megalangweilig. Steckt gewöhnlich in Büchern drin. Dort soll sie bitte bitte bleiben. Zugeschlagen, staubig und schon bald entsorgt, hofft Kevin-Luca im Stillen.

Vielleicht taugen ja die Seiten der Geschichtsbücher als Toilettenpapierersatz? „Wenn ich chillig in meinem Bad auf meiner New Yorker Skyline throne und dabei der Palisander-Geige schräge Sounds entlocke, könnte ich was für die Umwelt tun und den Geschichtsbüchern seitenweise eine angesagte klimafreundliche Zweitverwendung zuführen“, sagt Kevin-Luca zu sich selbst. Die Idee ist schlau. Macht er einen Livehack von, freut er sich. Bei Oma hieß das früher Haushaltstipp oder Kniff. Via Youtube will er alles online stellen. Bringt ganz viele Likes. Ihr wisst schon, Gefällt-mir-Daumen ein. „Alter Lachs, Geschichte kann ja doch irgendwie cool sein!“, ist Kevin-Luca geflasht, also Feuer und Flamme.  

 

Das iPhone angeswitcht, die Kamera an. Go! Kevin-Luca ist jetzt live, online, im Netz: „Hey Leute, zeige euch heute einen echten Livehack, hier aus meinem Klo-Studio. Was machen mit all den staubigen Büchern? Stehen nur rum und werden dinoalt. Ich hab die Lösung: Zuerst der Heimatkalender von Oma. Krass, das Teil. Den gibt´s jedes Jahr. Und immer wieder wärmt er das, was früher mal war, süßsäuselnd auf. Schon der Name: Heimat! Abgeranztes Kaff, nenn ich das. Krieg ich Analhusten von. Aber immer schön cremig und nice bleiben. Mich soll hier keiner als Kulturleiche abstempeln. Ich schlag einfach mal auf und dann geht’s der ersten Seite an den Kragen. Wart mal, da geht’s um Genreserven? Hammer! Also die Seite schon mal nicht. Da die hier. Kids machen den Maulwurf, also helfen im Garten, und hauen sich den Wanst mit Mohn voll? Wie geil ist das denn? Können am Ende nicht kack..., also ihr Gesäß husten lassen? Boah! Puhlen die braune Snickersmasse mit Mutters Haarnadel aus ihrem … No! Ich brat mir ein Eis! Leute, die Seite auch nicht. Ist wertvoll.“

 

 

„Hey Kevin-Luca, komm endlich vom Klo. Ich muss mal“, brüllt Oma jetzt durchs Schlüsselloch. „Ey Leute, kurze Break, äh Pause, bin gleich zurück, live aus meinem Klo-Studio“. Kevin Luca zieht die Hose hoch, packt das Handy in seine PO-Tasche, schwirrt an Oma vorbei. „Hey Omsel, will nicht stören, wenn zu dir der Schokowagen kommt“, küsst er Oma die Wange. Die zieht ihm den Heimatkalender aus der Hand und sagt: „Kleiner, der ist noch nichts für dich. Ist langweilig. Lass den mal schön für den Opa und mich. Hast doch dein iPhone und W-LAN“, knufft Oma Kevin-Luca ihn in die Taille. Kevin-Luca rafft gerade gar nichts. Oma macht die Klotür zu. „Du hast deine Palisander-Geige vergessen“, ruft Oma und steckt den Kopf samt Geige wieder in die Tür. „Den Heimatkalender brauch ich noch mal“, piepst Kevin-Luca. „Nixda. Der ist erst ab 60 +.“ „Live is a bitch“, denkt Kevin-Luca. Das Leben ist eben ungerecht!    


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„Wer zu den Emotionen der Menschen vordringt, dessen Botschaft wird gehört“

Christian Poser verrät, wie Jimi Hendrix, Verstopfung und verlorene Damenschuhe zusammenpassen


 

 

Der neue Heimatkalender für die Region Herzberg hat witzige Stories und wohldosierte Geschichte im Gepäck. Kalendermann Christian Poser verrät die Zutaten des 2020er Jahrbuches: kurze kernige Beiträge, Geschichte im alltagstauglichen Format und ganz viel Menschsein. Darüber hinaus plaudert er über seine Arbeit als Kalendermann und wie er sein Lieblingskind durch die Gegenwart in eine kunterbunte Zukunft retten möchte. 

 

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Herzberg unterm Hakenkreuz – die Zweite

Zusatzveranstaltung mit Spendenaktion / Deutsche Botschaft in Warschau hilft bei Suche nach Hinterbliebenen


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Mit dem Rad durch Brandenburgs schönen Süden

Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg entdeckte das Elsterland und dessen Historie

Bildtext: Dr. Iris Berndt las aus „Brandenburgs schöner Süden“ in der BücherKammer im Rahmen der von ihr organisierten Rad-Exkursion der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg. 

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Heimkehr nach Osteroda

Ingeborg von Rotenhan, Tochter des Widerständlers Gerd von Tresckow, kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück

Ingeborg und Eyring von Rotenhan leben seit einigen Jahren auf Schloss Neuenhof bei Eisenach. Der Familienbesitz wurde 1945 enteignet und konnte nach der Wende von der Familie zurück gekauft werden.    

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"Bei Männern, welche Liebe fühlen, fehlt auch ein gutes Herze nicht"

"Die Zauberflöte" in der BücherKammer - magisch schön und voller tiefer Einblicke ins Zwischenmenschliche  

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Liebeserklärung in Buchform vergriffen

Ambiente, Applaus und Apfelkuchen in der brechend vollen Mühlenscheune 

Jana, Durve und Marie brachten den Mühlenfestbesuchern ein musikalisches Ständchen. 

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Herzberg am Vorabend des Zweiten Weltkrieges

Ein Rückblick nach 80 Jahren / Am 2. Oktober Buchpräsentation im Bürgerzentrum

Herzberg. Der 1. September 1939 ist ein Schicksalstag für alle. Der Zweite Weltkrieg wird von Hitler-Deutschland entfacht. Der Preis, den dieses Fiasko fordert, ist unvorstellbar hoch: Gigantische Zerstörung in Europa und ein bisher unbekanntes Massensterben. Der Krieg verlangt 65 Millionen Menschenleben, das sind mehr als 1.000 Todesopfer stündlich, etwa 100 von ihnen werden Deutsche sein. Von all dem ahnt man am 1. September 1939 nichts. Wer jedoch durch die Lesebrille der Lokalgeschichte ins Herzberg der späten dreißiger Jahre schaut, wird überrascht sein, wie viele Anhaltspunkte es für die Kriegspläne der Nationalsozialisten und für den bevorstehenden Niedergang von Recht und Menschlichkeit gibt. Und das gut sichtbar im Regionalen, vor den bekannten Schauplätzen, die vielen Menschen auch heute wohl vertraut sind. 

 

Herzberg 1939. Der sogenannte Führerstaat durchdringt alle Lebensbereiche. NSDAP-treue Funktionäre sitzen in Führungspositionen und Gremien. Die Bevölkerung ist durch inzwischen linientreue Vereine und verschiedenste NS-Gliederungen erfasst und in den Dienst der Gesellschaft gestellt. Politisch Andersdenkende sind längst von der Bildfläche verschwunden. Es bleiben maximal Nischen und das rein Private für kritischen Geist.

Der mächtigste Mann in Herzberg und im Kreis heißt Reinhold Fritsch, NSDAP-Kreisleiter und Bürgermeister bis 1945. Der ehemalige Bergarbeiter aus Sondershausen hat „Erfolge“ vorzuweisen, deren Anfänge oft in den politischen Genesungsmaßnahmen der Weimarer Zeit zu suchen sind.

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„Wir sind eine ganz feine Stadt“

Kleinstädter-Komödie füllt Open-Air-Theater in Herzberg und karikiert witzig Provinzgeist

Ironie und Komödiantentum nicht nur für die Provinz: Theater 89 begeisterte Elbe-Elsters Theaterfans.

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Wir brauchen Ihre Hilfe

Für die Arbeit an unserem Buchprojekt „Herzberg unterm Hakenkreuz“ suchen wir regionales Quellenmaterial aus Herzberg, Schlieben, Schönewalde, Uebigau und Falkenberg und aus allen dazugehörigen Ortsteilen und Gemeinden.

  •  Briefe
  • Aufzeichnungen
  • Schriftstücke
  • Fotos
  • Plakate
  • Tagebücher
  • Schulhefte
  • Fotoalben
  • Dokumente
  • Stempel
  • Anstecker
  • Spielzeug
  • Feldpost
  • Zeitungen
  • Beilagen
  • Postkarten  

Für die Bereitstellung oder ein Kaufangebot sind wir Ihnen sehr dankbar. Leihgaben werden gern auch anonym erfasst und unmittelbar zurückgegeben.

 

 

Tel.: 0 35 35 / 24 87 79 • Email: buecherkammer@t-online.de 

Erinnerungen an ein Leben auf dem Pulverfass

Dr. Reiner Helling spricht am 30. Januar über Atomwaffenlager Stolzenhain/ Linda in der BücherKammer

Wie man 1.000 Exemplare eines regionalen Buches gut verkauft, verriet Autor Dr. Reiner Helling gern  BücherKammer-Co-Pilot Christian Poser: Einmalige Inhalte und Bilder. Dazu Vorträge und Gespräche mit aufgeschlossenen Menschen und Feuer für die Sache. Einfach oder?    

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Die Hersche brehlen nich mehr

Wir verabschieden uns von „Kunzen Peter“ – Kalenderautor und vielleicht der letzte große Mundart-Erzähler des Elsterlandes

Lieber Kunzen Peter,
jetzt hast du dich aus dem Leben geschlichen. Deine Stimme und viele einzigartige Geschichten schweigen nun für immer. Du warst Lehrer, Schreiber, Erzähler und Kind des spröden und doch geliebten Elsterlands. 
Du hast uns ein Geschenk gemacht: das wohltuende Wissen, dass unsere Mundart nicht einfach nur „schlechtes Sprechen“ ist, sondern ein wertvoller Schatz, den wir festhalten und aufbewahren müssen. Etwas Einmaliges, das nach Zuhause, Nest und Kindsein klingt. Etwas Wertvolles, das nicht austauschbar und inzwischen sehr selten geworden ist. 

Lieber Kunzen Peter, die „Hersche brehlen nich“ mehr! Leider. Sie halten Kopf und Geweih gesenkt und denken an den letzten großen Mundart-Erzähler unserer Breiten. Sie denken an dich!

 

Peter Kunze ist am 24. Februar 2018 verstorben.  Er wurde 80 Jahre alt.

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Die schönsten Seiten vom Schliebener Land

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Heimatkalender für die Region Herzberg 2018

sicherlich warten Sie schon sehnsüchtig auf den neuen Heimatkalender für die Region Herzberg. Umso schwerer fällt es mir, Ihnen mitzuteilen, dass für das Jahr 2018 keine Ausgabe erscheinen wird.

 

 

Wieso gibt es keinen neuen Heimatkalender?

 

Das Jahr 2017 wartete mit zahlreichen Projekten auf. 

Neben verschiedenen Buchveröffentlichungen („Numismatische Neuigkeiten rund um Herzberg/Elster“, „Mit Luther und Melanchthon unterwegs in Jessen, Schweinitz und Seyda“, „Jahrbuch des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde“, „Als die Schliebener noch viel von Hopfen & Malz hielten“), der Ausrichtung bzw. Begleitung diverser Kulturveranstaltungen durch die BücherKammer (Theater „25 Millionen für Herzberg“, Vorträge rund um das Reformationsjahr, Lesungen, Puppentheaterfestival Elbe-Elster u.a.) und nicht zu vergessen dem „Alltagsgeschäft“ Buchhandel erschloss sich die BücherKammer neue Aufgabenfelder im Bereich Werbung/ Öffentlichkeitsarbeit, und das Projekt „HerzbergHeute – Stadt- und Kundenmagazin für Herzberg, Schlieben und Schönewalde“ wurde aus der Taufe gehoben.

Darunter „litt“ die Arbeit am Heimatkalender, insbesondere die Akquise von Autoren und Beiträgen. Zwar wurden neue Artikel eingereicht – an dieser Stelle sei den Autoren noch einmal herzlichst gedankt –, allerdings nicht in der Fülle, die ich mir gewünscht hätte. 

Zudem muss der Heimatkalender mit der Zeit gehen. Das bedeutet für mich, dass noch viel mehr Wert auf die Gestaltung gelegt werden sollte, um ein breites Publikum zu erreichen – also: BILDER, BILDER, BILDER. 

 

 

Wird es im nächsten Jahr einen Heimatkalender geben?

 

Der Heimatkalender für die Region Herzberg ist nicht begraben. Allerdings möchte ich die Zeit bis zur nächsten Ausgabe nutzen, um verstärkt auf mögliche Autoren zuzugehen und das inhaltliche wie gestalterische Konzept zu überdenken. Daher wird es auch keine „Zwischenlösung“ wie eine verspätete Ausgabe im Frühjahr o. ä. geben. Eines steht jedoch bereits fest: Der nächste Kalender wird nicht mehr themengebunden sein.

Die bereits eingereichten Beiträge sind jedoch nicht verloren. Diese sind für eine nächste Ausgabe vorgemerkt.

 

 

Wer zudem Interesse hat, einen eigenen Beitrag zu verfassen, der sei an dieser Stelle herzlichst eingeladen. Es müssen auch nicht immer die umfänglichen heimatkundlichen Abhandlungen sein. Kurze Glossen, Anekdoten und Geschichten begeistern die Leserschaft. Und wie bereits erwähnt: zusätzliches BILDMATERIAL verleiht jedem Beitrag einen Mehrwert, der nicht zu unterschätzen ist.

 

Für Ihr Verständnis bedankt sich

 

Christian Poser

Als die Schliebener noch viel von Hopfen & Malz hielten …

Prima Idee. Schlieben belebt mit dem ‚Schliebener Stier‘ die Bierbrautradition neu und der Schliebener Moienmarkt- und Kulturverein e.V. gibt das passende Buch dazu heraus. Wie immer zusammengetragen vom Schliebener Urgestein und Orts-Chronisten Hans-Dieter Lehmann.

Mit freundlicher Unterstützung des Wasserverbandes Schlieben, Faszinierende

Automobile und dem Autohaus Elfeldt.

Mittlere Reife geschafft

10. Ausgabe des Jahrbuchs des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde erschienen

Ob nun zum Abgang nach der 10. Klasse oder zum bestandenen Abitur: Schon lange halten Schulabgänger Ihre Erinnerungen in Abschlusszeitungen und Abi-Büchern fest.

Einen anderen Weg geht das Gymnasium in Finsterwalde. Dort entschloss man sich vor 10 Jahren, die Ereignisse des abgelaufenen Schuljahres für alle Schüler in gedruckter Form zu dokumentieren. Es war die Geburtsstunde des Jahrbuchs für das Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde. Wettbewerbe, Projekte, Klassenfahrten, Exkursionen, Veranstaltungen und Neues vom Sport: seit einem Jahrzehnt niedergeschrieben und großzügig illustriert in der "Schulchronik". Zusätzlich sind Schüler und Lehrer mit Klassenfotos verewigt. Mittlerweile kann jeder Abiturient seine Schulzeit am Finsterwalder Gymnasium Schuljahr für Schuljahr nachlesen.

 

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Ein Buch für alle, die sich für Geld interessieren

Zum 50. Geburtstag eine Festschrift/ Münzfreunde feiern zünftig

Dem Verein ist es spielerisch gelungen, ihr Steckenpferd so anzuspannen,

dass jedermann voller Begeisterung einen numismatischen Galopp durch

Herzberg und Umgebung unternehmen kann. Ein wahrliches Geschenk! 

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Ringelnatzabend

Autorin entführt Herzberger nach Hiddensee

Wortkünstler, Feinsinnstifter, Entertainer - Joachim Ringelnatz hatte viele Gaben und Gesichter.

Die aus Jena stammende, in Berlin residierende und Hiddensee liebende Autorin und Verlegerin Ute Fritsch liest in diesen Minuten in der BücherKammer.

Wir freuen uns außerordentlich, mit einem solch schönen Event bei der LiteraTour in Elbe-Elster mitwirken zu dürfen.  

 


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BücherKammer-Autoren räumen Preise ab

Victor Niklas und Ulf Lehmann sind neue Kulturpreisträger

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10 Jahre Metallbau Hilse

Als 2007 Preuß-Metallverarbeitung strauchelte, stellte sich Magnus Hilse - vor allem auf Wunsch etlicher Kunden - auf eigene Unternehmer-Füße. Nach genau zehn Jahren ist ein stattliches Unternehmen entstanden, in dem 30 Mitarbeiter, drei Lehrlinge und sieben Leiharbeiter täglich beherzt zupacken. Diese Unterstützung ist Gold wert, weiß nicht nur der Metallfachmann. Wenn die hier angefertigten Maschinen- und Brennteile, Konstruktionen und Baugruppen die Herzberger Fabrikhallen im Radelandweg verlassen, um weltweit zum Einsatz zu kommen, bleibt Freude und Stolz über die eigene Leistungsstärke zurück. 

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Wellness für Gaumen und Seele

Ein Brandenburger Wintermärchen

Frank und Tante Silke sind eigentlich ganz normal. Sie gehören zum freundlichen, herzlichen Zweig der Familie. Sie haben ihr Leben lang fleißig gearbeitet, sind gern gereist und steuerten mit Volldampf dem Ruhestand entgegen. Aber dann Vollbremsung, Kehrtwende, quietschende Reifen und ab auf die Gegenspur - auf dem Highway des Lebens ist alles möglich. Vor allem zu träumen! 

Nicht von Blümchenkaffee und Donau-Rundfahrt sondern von der eigenen Tapas-Bar mit heißen Getränken und köstlichen Topf-Spezialitäten. Spanien in Brandenburg - wer es erleben möchte, muss hin! Brandaktuelle Empfehlung. Kleines persönliches Haus. Wellness für Gaumen und Seele.   

Do. bis So. ab 17 Uhr (Bescheidsagen unter: 03372 403439)

Nikolai-Bar

Nikolaikirchstraße 21

14913 Jüterbog 

      

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Herzberg - Testfall der Reformation

Vortragsreihe zu Luther von Ulf Lehmann

Herzberg. Wie wurden aus enthaltsam lebenden Augustiner-Mönchen hingebungsvolle Väter, die als Land-Pfarrer nun Luthers Lehren predigten?

Was sagt es über die Herzberger Bürgerschaft aus, wenn sie geschlossen nach Altherzberg zieht, um dort einen lutherischen Gottesdienst zu hören? Wer verschacherte die Kirchenschätze des Nachbardorfes, um den eigenen Stadthaushalt zu sanieren?

Die Reformation erzählt viele Geschichten und genau darüber möchte Ulf Lehmann im Laufe der kommenden Monate in Herzberg und den Gemeinden sprechen. 

„Herzberg, mit der engen herrschaftlichen Verbundenheit zu Wittenberg, gilt als Testfall der Reformation. Nach Luthers Initialzündung in Wittenberg veränderte sich dort Kirche, Bildung und Herrschaft zuallererst. 

 

Ulf Lehmann in der Rolle des mürrischen Herzberger Kaufmanns im Reformationsspiel "Mein Licht - Der Aufbruch der Anna zu Herzberg" 


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Mehr Frauenpower in der Dialyse

Dr. Bettina Vonhoff verstärkt ab sofort das DaVita-Team um Kathrin Gleinig

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Wir gehen positiv durchs Leben

Fareeda Abdou macht sich mit den Arbeitsabläufen in der Herzberger Phoenixapotheke vertraut. Unterstützung kam von Apothekerin Ilka Kube. 

Wie die syrische Kurdin Fareeda Abdou beruflich neu Fuß fasst

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Mit 25 Millionen geht's weiter

Ab Januar weitere Aufführung geplant

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Glühweinmeile in Herzberg

Ein erster Vorgeschmack auf Fest und Fröhlichkeit

Der Glühwein bei Grieschats vorm Geschäft schmeckte lecker. Das bestätigten die jungen Mütter Anna Meske (r.) und Annika Hammer (l.) einhellig. Paula (l.) und  Jette (r.) hätten auch gern probiert. 

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Was ist Numismetallogie?

Preisträger referierte vor Sammlerfreunden

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Autobrand in „nullkommanichts“ gelöscht

Zwei beherzte PKW-Fahrer verhinderten Schlimmeres

Gegen 8.20 Uhr kam es auf dem Parkplatz am Nettomarkt zu einem Brand. Der Halter des PKW stieg aus, um im Supermarkt einzukaufen, als plötzlich aus dem Motorraum des Fahrzeuges Flammen schlugen. Da der ältere Herr, vom Schrecken sichtlich gezeichnet, nicht der Lage war, sofort zu reagieren, griffen zwei beherzte Autofahrer ein. Steffen Schmidt befand sich gerade auf dem Weg nach Bad Schmiedeberg, um Reha-Patienten abzuholen. „Ich sah die Flammen und dachte, hier muss eingegriffen werden“, verrät er noch reichlich außer Atem. Schnell wurde die Feuerwehr alarmiert und es fand sich auch ein Mitstreiter. Matthias Kadolowski, Pflegeexperte aus Züllsdorf, war ebenfalls vor Ort, organisierte Feuerlöscher, sodass beide das Feuer nach wenigen Minuten gelöscht hatten. Nach etwa zehn Minuten trafen Polizei und Feuerwehr ein. Freundliche Anerkennung für das schnelle Eingreifen der beiden Männer kam auch aus deren Munde.

 

Stephanie Kammer 

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Niemals rasten - Eric Rust in concert

Die vielleicht persönlichste Performance des Musikers in Herzberg

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In Neunaundorf wurde ein Mensch hingerichtet

Recherche eines Verbrechens

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Heimatgeschichte mal bunt, mal spritzig

100 Besucher waren mit dabei

Die Verjüngungskur ist gelungen. Typberatung, Outfit-Coaching und Supervision sagten einhellig: Schöne Bilder, mehr Farbe, mutige Texte, aktuelle Fotostrecken - all das muss ein Heimatkalender liefern, der Zukunft haben will. Am Mittwochabend wurde das Herzberger Geschichten-Sammelsurium vorgestellt. Die Naundorfer Schänke war bis auf den letzten Platz besetzt.

Wir danken für Gastlichkeit und Geselligkeit und für die erhellenden Salon-Gespräche zu später Stunde.

 

Der Heimatkalender für die Region Herzberg 2017 wurde mit Mittel der Sparkassenstiftung und des Landkreises  Elbe-Elster gefördert. Wir danken dafür!  

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25 Millionen für Herzberg

Neues Theaterstück der ScHERZBERGer / Spielzeit ab erstem Advent

Herzberg. Nach 'Buchstabensuppe' und 'Blattsalat' geht es auf Herzbergs Theaterbrettern ans Eingemachte. Die Mischung könnte dramatischer nicht sein: Geld, Machtgier, verschmähte Liebe – alles in Herzberg mit verheißungsvollen Aussichten auf eine gemütliche, weltumspannende Diktatur.

 

Wer glaubt, all das passt nicht hinein in den idyllischen Schauplatz am Elster-Ufer, der irrt. Mit „25 Millionen für Herzberg“ liefert das dramaturgische Gespann um den Naundorfer Autor Steffen Modrach und Stephanie Kammer den amüsanten Gegenbeweis. Denn in Herzberg eröffnet das erste privat geführte Gefängnis Deutschlands. Dazu Menschen- und Drogenhandel. Herzberg wird Hauptstadt, die Ära des Stillhaltens wird ausgerufen. Mit ausgeprägtem Gespür für die Grenzen des guten Geschmacks befördert die Komödie Herzberg in den Ring der Weltpolitik. Die Theater-Crew, die sich seit Neuestem 'Die ScHERZBERGer' schimpft, boxt sich durch. Und landet am Ende mit blauem Auge wieder im heilen Elbe-Elster-Land.

 

 

„Karten gibt es ab Montag in der BücherKammer“, informiert Stephanie Kammer mit schelmischer Vorfreude. Die wohlbekannte Besatzung, Christian Poser, Reinhard Straach und Ines Medenwald, wird in diesem Jahr durch zwei Neuentdeckungen verstärkt.

Die Premiere findet am Freitag, dem 2. Dezember um 19 Uhr in der BücherKammer statt. 

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Eric Rust im Schloss Grochwitz

Akustischer Hurricane erwartet die Fans

Im Schloss Grochwitz gastiert am Samstag, dem 19. November, ein Musiker der Extraklasse. Eric Rust, bekannt durch Auftritte beim Herzberger Pfingstrock, spielt eigene Songs und Stücke von Neil Young in Herzberg.

Das Konzert beginnt 19.30 Uhr, teilt Organisator Reinhard Straach mit. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Reservierung gebeten. Kartenvorverkauf im Schloss Grochwitz (03535-248240) und über Reinhard Straach (24055).


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Mordbrenner, Speckbrände und andere Tragödien

Freundeskreis zeigt, wie Feuer zwischen Elbe und Elster Land und Leute plagten

SCHLIEBEN. „Feuerschlucker, Teufel, feurige Liebhaber – sie bannen unsere Aufmerksamkeit, zünden Ideen in den Köpfen, faszinieren und schrecken uns“, begrüßt Dr. Gert Wille, Chefschreiber des Schliebener Autorenkollektivs Freundeskreis Zliuuini. Die rührigen Heimatfreunde haben die Geschichte von Brandkatastrophen und Feuersbrünsten in 600 Jahren erforscht und in Buchform gebracht. Am Donnerstag stellten sie ihre Arbeit erstmals der Öffentlichkeit vor. 

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Aufgetürmte Stühle für Martin Luther

Reformations-Buch lotste 250 Besucher in das Bürgerzentrum

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Mit Rad, Rucksack und Renate an die See

Treffen der Radler um Pfarrerin Renate Timm im Gemeindehaus

Herzberg. Es war die Erinnerung an unvergessliche gemeinsame Reisen, die am Wochenende etwa 70 Herzberger und Freunde der evangelischen Kirchengemeinde zusammenführte. Der Hof der Gemeinde war geschmückt, Sträuße mit Herbstblumen und ein angeheizter Grill sorgten für Gemütlichkeit und familiäres Flair. Mittendrin die vertraute Stimme von Renate Timm, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht. Gut sechs Jahre nach ihrem Weggang nach Berlin luden Renate und Christian Timm die begeisterten Touren-Radler ein, um die Geschichten und Bilder aus 23 gemeinsamen Ferienfahrten noch einmal mitzuerleben. 

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So ein Zirkus!

Familie Zipfelchen - geschicktes Marionettenspiel für groß und klein

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Hier spielt etwas ganz Großes

Anna Karenina - Liebe, Wodka und der Suizid

Am Freitagabend bescherte das Hermannshoftheater die Herzberger mit einem wahren Geschenk: Wenn Kunst und Poesie mit Liebe und Verzweiflung eine Affäre haben, dann entsteht eine Geschichte mit tausend Wahrheiten, die bis heute Geltung haben. Anna Karenina, Tolstois Meisterwerk, entschlüpfte den Romandeckeln und wurde in Form von Wodka-Flaschen und Puppen-Figuren leibhaftig.

"Das ist Kunst", fasste Dr. Heike Drobner-Dechering ihre Begeistung in drei Worte. Ein toller Abend dank Antje und Johann Karl König. Ein toller Abend dank des Landkreises, der das Puppentheaterfestival mit Herz, Verstand und Finanzen großzügig unterstützt.

Das ist etwas gang Großes, das hier in Elbe-Elster spielt!    

Stephanie Kammer 

Die Aufführung wurde mit Mitteln des Landkreises Elbe-Elster gefördert. DANKE!  

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Von Dünnefett bis Bock-Schielicke

Wie Altbürgermeister Gerhard Pohl seine Stadt sieht

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Ein "Ja" zum Schulsozialarbeiter?

Hauptausschuss stimmt Montag darüber ab

Am kommenden Montag stimmt Herzbergs Hauptausschuss über die Einrichtung einer Schulsozialarbeiterstelle für die Elsterland-Grundschule ab. Als sich auch die Schulkonferenz im vergangenen Schuljahr einstimmig dafür ausgesprochen hatte, musste noch der Schulträger, die Stadt Herzberg, von der Notwendigkeit dieser zusätzlichen Betreuungskraft für die Schüler überzeugt werden.  

Janet Mägel und Ilka Kube überreichen deshalb zur Sitzung am Wochenbeginn als engagierte Eltern 400 Unterstützer-Unterschriften an den Bürgermeister.

 

 

Bereits im April hatte sich die Elterninitiative zusammengefunden, um sich für die Entlastung der Lehrer unter anderem durch einen Schulsozialarbeiter stark zu machen.

 

Die Schule selbst hatte bereits im September 2015 Bedarf beim Schulträger, der Stadt Herzberg, angemeldet, ohne das sich jedoch etwas tat. Neben der Schulsozialarbeiterstelle fordern die Eltern zwei Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Ob auch diese Betreuerstellen eingerichtet werden, bleibt noch offen. 

Stephanie Kammer 


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Eine Mischung aus Broadway und bayrischer Wiesn

Sommerkino am Plan lockte mit aktuellen und originellen Kurzfilmen

Herzberg. Am Freitagabend wurde auf dem Plan der rote Teppich ausgerollt für Filmemacher und Filmfreunde. Mit reichlich Herzberger Charme wurden die vielen Gäste auf dem urigsten Platz der Stadt von Kino-Kapitän Günter Schulze begrüßt. Sein unermüdlicher Einsatz verhalf dem diesjährigen Sommerkino erneut zum Erfolg. Die Stimmung aus Broadway und "Bayrischer Wiesn" machte Spaß und ging zuweilen richtig unter die Haut. Fotoshows, Modezauber, prominente Moderatoren - das kleine Filmfest ist längst den Kinderschuhen entwachsen. Neben den Mitorganisatoren Dr. Olaf Meier und Ulf Lehmann, ist es vor allem Günter Schulze zu verdanken, dass Herzbergs Plankino ein echtes regionales Filmfest mit ganz eigener, selbstgemachter Prägung geworden ist.

 

Wer denkt, dass es bei den selbst gedrehten Streifen um Amateurmaterial handelt, liegt falsch. Die diesjährigen Kurzfilme zeichneten sich durch Originalität und Aktualität aus. Mitwirkende waren junge Menschen, die sich mit dem Medium Film auskannten. Witzige Figuren, wie ein Zitronenfalter, ein gelb gekleideter Bursche am Feldrand, der Zitrusfrüchte faltete, waren von Hanna Kuna aus Falkenberg ebenso gut in Szene gesetzt, wie der singende „Frauenhorst“, alias Julius Meier. Während er zusammen mit seiner Schwester Hermine bisher eher schauspielerisch zur Tat schritt, griff er nun zum Mikro und kreierte einen eigenen Song auf den begehrten Schürzenjäger „Frauenhorst“. Das Musikvideo spielte im Herzberger Ortsteil, was die Frauenhorster applaudierend fast auf Tische und Bänke trieb. Einen zweiten Platz brachte den Meier- Geschwistern dieser originelle Song ein. 

Brandaktuell und professionell umgesetzt, wirkte der erstplatzierte Film „Es kommt ein Paket“. Grundschullehrerin Claudia Ruh drehte zusammen mit ihrem dreijährigen Sohn in Herzbergs Innenstadtgeschäften zum Thema: Onlinehandel versus Vor-Ort-Einkaufen. Persönliche Statements der Herzberger Händler kombiniert mit dem Charme des kleinen wissbegierigen Juniors, dazu Luftaufnahmen und gut durchdachte Visualisierungsszenen – all das schoss sich geradewegs in die Zuschauerherzen mit der klaren Botschaft: Es liegt an uns, dass Herzbergs Innenstadt lebensWERT bleibt. Schauspieler Norman Kalle, bekannt aus GZSZ und Rote Rosen, moderierte von der Hamburger Ostseeküste aus, das Filmfest und lobte wo er konnte. Eine technische Herausforderung, die Günter Schulze gut meisterte.

Am Ende wurden die rund dreihundert Zuschauer noch mit einem prima DDR-Tanzfilm, den Dessau Dancers, belohnt. Die Macher des Plankinos sind zufrieden. „Wir sind froh, dass uns viele Herzberger unterstützen. Ich denke an die Jury, Irmgard Pflaume und die von Jutta Globig zusammengestellte Modenschau. Das kam gut an. Das Essen schmeckte und zum Schluss waren die Biervorräte alle. Das ist ein gutes Zeichen. Ohne die Hilfe vieler Herzberger wäre das nicht zu stemmen gewesen“, erkennt Günter Schulze dankend an.

Im kommenden Jahr soll die Themenbreite für die Kurzfilme von Reformation bis Rebellion reichen. Das liefert den Filmfreunden schon jetzt reichlich Gedankentreibstoff.

 

Stephanie Kammer 


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Es kam, wie es kam

Herzbergs Film-Oskar echt empfehlenswert

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Altherzberg schwoft

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Eltern fordern Schulsozialarbeiter

Elsterlandgrundschule einzige Schule ohne sozialpädagogische Unterstützung

 

Herzberg. Das ausklingende Schuljahr lief in der Elsterlandgrundschule genauso wie andernorts. Der Schulalltag hat sich völlig verändert. Durch Inklusion und Zuwanderung ist die Bandbreite der Schüler groß und vielgestaltig geworden. Kinder mit unterschiedlichstem Unterstützungsbedarf treffen aufeinander. Die Lernsituation in den Klassen ist komplexer und schwieriger als zuvor. „Die Lehrer sind überlastet. Verständlich, wenn sie mit 120 Prozent ihrer Kräfte in den Arbeitstag gehen müssen. Hohe Krankheitsstände, häufige Aufteilung, angespannte Eltern und Konflikte unter den Kindern- das waren die Beobachtungen, die uns mit anderen Eltern ins Gespräch brachten “, zeigt sich Ilka Kube, Mutter zweier Kinder, betroffen.

Im vergangenen Jahr ermöglichte das Land Brandenburg den großen Grundschulen, durch eine Drittelfinanzierung, die von Land, Kreis und Schulträger getragen wird, kostengünstig Schulsozialarbeiterstellen einzurichten. Alle Grundschulen im Kreis, die für dieses Programm in Frage kamen, nutzten die Option und konnten sich personelle Unterstützung sichern – bis auf die Elsterlandgrundschule Herzberg. Auf Nachfrage des Landkreises erklärte der Schulträger, die Stadt Herzberg, es gäbe keinen Bedarf.

Bereits im April legte der zuständige Schulrat Mader in einem Gespräch zur aktuellen Lernsituation Eltern und Schule nahe, das Programm zu nutzen. Die Schulleitung machte deutlich, dass bereits entsprechende Anfragen an die Stadt 2015 und im Februar 2016 gerichtet worden sind. Eine klare Positionierung aus dem Rathaus gab es jedoch nicht.

Am 11. Mai traf sich die Schulkonferenz, in der auch das städtische Schulamt vertreten ist, und diskutierte über Möglichkeiten zur Entlastung der Lehrer durch einen Sozialarbeiter und zwei Stellen des Bundesfreiwilligendienstes. Am Ende stand ein einstimmiges Votum für beide Vorschläge der Elterninitiative, zu der sich Ilka Kube und auch Stephanie Kammer zählen. „Das Problem vor dem Kultur- und Bildungsausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung vorzutragen, erschien der Schule nicht als richtiger Weg. Eine Dienstberatung mit dem Bürgermeister sollte Klärung bringen, was jedoch nicht geschah, weil er nicht anwesend war“, stellte Stephanie Kammer nach Gesprächen mit Lehrern fest.

Am Montag vor einer Woche klärte Janet Mägel, ebenso Mitglied der Initiative, nach einem Gespräch mit Dirk Stiller von der Kreis-Jugendhilfe in der Schulkonferenz darüber auf, dass die Mittel des Landesprogramms und weitere Mittel für 2017 im Moment ausgeschöpft sind. Viele Grundschulen fassen bereits nach, so Stiller, um eingerichtete Stellen aufzustocken, wofür der Landkreis weitere Mittel beschaffte. „Klar, dass wir Eltern darauf mit Unverständnis reagierten“, verdeutlicht Janet Mägel. Auch bei dieser Juni-Sitzung der Schulkonferenz erfolgte keine Positionierung durch den Schulträger.

Folglich herrscht Unverständnis gegenüber der Untätigkeit im Herzberger Rathaus vor allem bei den Eltern. Denn nur der Schulträger kann eine Antragstellung für eine Schulsozialarbeiterstelle vornehmen. Die aktiv gewordenen Eltern wissen um Hürden, die zu nehmen wären. Finanzielle Bedenken wegen des ungesicherten Stadthaushaltes seien nachvollziehbar, so die Eltern, dennoch gelinge es allen anderen Kommunen, diese zu überwinden. 

Mit Blick auf eine positive Antwort aus dem Rathaus sammeln die Eltern der Grundschüler in den Ferien nun Unterschriften für ihr Anliegen. In der Phoenix-Apotheke, der BücherKammer und der Praxis Mating liegen die entsprechenden Unterlagen aus.

 

Auch die Lausitzer Rundschau berichtete bereits.

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Zur Person

Meine Arbeit macht Freude und Freude bewegt was

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Schliebens Störche!

Sie bekamen den Ring fürs Leben

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So sehen Helden aus

Hunderte wollten sie baden gehen sehen und wurden selbst nass

Ist es Schadenfreude oder Nervenkitzel? Wenn junge Männer und Frauen über einen schmalen Holzsteg ganze 75 Meter per Fahrrad überqueren wollen, dann ist ihnen Eines gewiss: Die volle Aufmerksamkeit von Hunderten von Menschen, die ihnen dabei zuschauen. 

Es ist ein Gaudi, der einiges an Mut bedarf. Doch mit Geschick und Konzentration erreichten etliche Fahrer das rettende Ufer. Mit dabei auch eine junge Frau, die sich alsbald in die Fluten stürzte. Besonders toll: Eine Einrad-Fahrerin, die die Hälfte der Wegstrecke glänzend passierte, dann strauchelte und mit einem graziösen Tauchgang ihre Kür beschloss.

Michael Bachmann und seine bildhübsche Piratenbraut trieben unter den Zuschauern Schutzgelder ein, was dem Herrgott reichlich missfiel und sofort mit einem kräftigen Gewitter und Wolkenbruch abgestraft worden ist. Wer gewonnen hat, bleibt ein Geheimnis.

Geht am besten das nächste Mal selber hin und seht. Ein prima Nachmittag.

Herzlichen Dank an

Marco Hammer und sein fetziges Team

Ralf Zwiebel und die leckere Beköstigung

Ulf Lehmann für prickelndes Bier und Radler

An alle Grochwitzer, Sponsoren und Helfer!

TOLL, was ihr fürs Herzberger Landvolk auf die Beine stellt. PRIMA!

Hauptamtliche Stadt-Funktionäre könnten von euch lernen.

Sollte man ihnen glatt mal sagen, nur sieht man sie nicht bei solch schönen Events. .  

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Fette Reifen in Grochwitz

Riesenzuspruch für Radrennen der Kids

Klasse gemacht! Das Orga-Team des Kinderradrennens "Fette Reifen" hat glänzende Arbeit geleistet. Freiwillig, ehrenamtlich und mit Herz und Verstand waren sie fleißig wie die Bienen. Marco Hammer und seine flotten Schreibkräfte packten es an. Auch im Hintergrund waren von Straßensperren bis zum Preise-Einwerben viele Handgriffe zu erledigen, die allen zu Gute kommen.

Das Teichfahren in Grochwitz ist eine alte Tradition, die von jungen engagierten Herzbergern wieder belebt worden ist. Eine tolle Initiative, die von ganz normalen Leuten getragen wird. Ohne öffentliche Mittel oder großzügige Hilfen. Es läuft einfach. Und es läuft verflucht gut! Weiter so!    

(Foto: Annett Grüßner - DANKE!)

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