Vergessen im Filmarchiv. Drei unscheinbare Streifen aus Herzberg, Jessen und Falkenberg.
Und eine Begegnung, die alles veränderte: Dora Sondheim, Holocaustüberlebende, legt mir kurz vor ihrem Tod ihre Geschichte in die Hände.
Was als persönliche Recherche begann, wurde zu einer Reise in die Abgründe der NS-Propaganda – und zu einer Auseinandersetzung mit der Frage, wie leicht Bilder verführen
können.
Damals wie heute.
„Herzberg im Sozialismus“ ist der Versuch einer ersten Gesamtdarstellung der DDR-Zeit am Beispiel der Stadt Herzberg (Elster) und des Umlandes. Viele lokale Facetten von Stalinismus, über Konsolidierung der DDR bis hin zum Zerfall des Sozialismus werden so am Beispiel einer typischen Kleinstadt nachvollziehbar. Darüber hinaus beleuchtet dieses umfassende Zeitporträt durch menschliche, zum Teil humorvolle Schlaglichter Besonderheiten aus Alltag, Freizeit, Kulturleben und Arbeitswelt. 35 Jahre nach dem Dahinscheiden der DDR entsteht ein neugierig machendes Bild über Herzberg im Sozialismus, dessen Farben und Konturen durch zahlreiche Fotos, Dokumente und Originaltöne sichtbarer und strahlender werden.
Menschen, die in Buchläden arbeiten, sind gewöhnlich etwas schräg und weltfremd. Bei uns ist das anders.
Christian Poser, Künstler, Fotograf, Kalendermann, stets gut gekleidet und immer höflich, sitzt ganz vorn im Bücher-Cockpit. Daneben navigiert Stephanie Kammer, Ideenproduzentin, Feldforscherin und Texterin die BücherKämmerei durch den modernen Informations- und Buchmarkt.
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