Der Himmel lockte, doch die Heimat rief zur Landung

Türchen Nr. 14 • HeimatAdventsKalender der BücherKammer

Christian Jaschinski (rechts)
Christian Jaschinski (rechts, Foto: Philipp Strelitz/LKEE)

Christian Jaschinski wollte fliegen. Nicht sinnbildlich, sondern wirklich. Pilot werden, Wolken schneiden. Horizonte wechseln. Ein Traum, der so gerade war wie eine Startbahn. Doch das Leben meinte es anders – auf seine Weise. Was bleibt jemandem, der vom Himmel träumt und in Elbe-Elster aufschlägt, pardon, natürlich sanft landet und schließlich tiefe Wurzeln schlägt? Ihm bleibt Perspektive. Genau die hat er sich bewahrt.

 

Er arbeitet nicht im Cockpit, sondern im Büro. Er trägt keine Fliegerbrille, sondern Verantwortung. Aber etwas von diesem alten Traum ist geblieben: der Blick von oben. Der Blick, der nicht nur Straßen und Felder erkennt, sondern Menschen, Verbindungen und Zusammenhänge. Der Blick, der weiß: Dieser Landstrich ist ein kleiner Kosmos – fragil, voller Wege, voller Entscheidungen, die Kinder, Väter und Mütter betreffen, nicht Paragrafen.

 

Vielleicht hat er nie gelernt, ein Flugzeug zu steuern. Aber er hat gelernt, den Überblick zu behalten, wenn unten Turbulenzen auftreten. Und das ist manchmal näher am Fliegen, als man glaubt.

Man muss nicht über den Wolken schweben, um Weite zu sehen. Manchmal reicht es, einen klaren Blick zu behalten, wenn es unten schwierig wird.

 

Wer mehr über diese Art zu „fliegen“ erfahren möchte, liest das Porträt von Christian Jaschinski im neuen Heimatkalender.

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