Türchen Nr. 10 • HeimatAdventsKalender der BücherKammer
Das Pfarrhaus in Malitschkendorf ist ein magischer Ort. Ganz sicher. Irgendwo ist hier eine alte Wunderlampe verborgen. Ein schlummernder Zauber, der durch Streicheleinheiten Superkräfte freisetzt. Hier wohnen Romy und Mathias Feld. Und hier schlummert der Flaschengeist, der verdächtig an einen Menschen erinnert: Gustav Ackermann, Pfarrer in den 1930er-Jahren. Seine Worte: „Lieber mit gutem Gewissen im Gefängnis, als mit schlechtem im Pfarrhaus!“ Der Geist blieb. Und zwei neue Herzen fingen an, ihn weiterzutragen.
Alles begann mit einem Abend unter Freunden. Bierlaune, Musik und eine verrückte Idee, die plötzlich richtig klang. Ein Festival. Für Solidarität. Für Miteinander. Kurz darauf kamen die Wandergesellen ins Spiel. Und sie machten das, was Wunderlampenbewohner gewöhnlich machen: Sie packten an.
Und je mehr Hände halfen, je mehr Stimmen sangen, desto deutlicher wurde es: Der alte Flaschengeist brannte besser als jede LED-Leuchte. Man brauchte nur an den richtigen Stellen zu reiben – an Herzen, Holz, wilden Ideen – und schon schimmerte der Zauber wieder durch die Ritzen. Und das Pfarrhaus, das schnurrt sogar dabei.
Kein Märchen aus 1001 Nacht, sondern eine Kalendergeschichte aus dem neuen Herzberger Heimatkalender. Lesen gerade alle, die wissen, dass Wunderlampen nur durch Menschen leuchten.
Dein Kalender. Dein Stück Heimat.
Zum Behalten und Weitergeben.
Jetzt erhältlich in der BücherKammer oder in unserem Onlineshop.
