Türchen Nr. 2 • HeimatAdventsKalender der BücherKammer

Es gibt Ereignisse, die eine Stadt verändern könnten. Theoretisch. Zum Beispiel die Geburt des ersten gebürtigen Trampeltieres in Herzberg.
Ein Wunder der Natur! Ein Meilenstein der Tierparkgeschichte! Ein Moment, bei dem andere Städte Pressekonferenzen einberufen würden. In Herzberg jedoch stellte sich die entscheidende Frage: Wird die Bevölkerung durch dieses Ereignis endlich sensibel? Oder bleibt alles beim Alten. Also beim Füttern, was der Mansch-Eimer hergibt.
Die Antwort kennt eine Frau: Diana Enigk. Seit 35 Jahren Tierpflegerin, Psychologin mit Schubkarre, Schutzpatronin der Tiere und jene Person, die in dieser Stadt vermutlich am häufigsten „Bitte NICHT füttern!“ gerufen hat. Non-stop. Seit Jahrzehnten. Mit wachsender Verzweiflung und beeindruckender Geduld.
Als „Oma“, die alte Trampeltierdame, plötzlich und ziemlich unerwartet Mutter wurde, standen die Herzberger Schlange. Staunen, Kopfschütteln, Begeisterung — und natürlich Fragen: „Darf ich dem Kleinen ’n Keks geben?“ Diana antwortete nicht. Sie lächelte, ein sehr müdes Lächeln und wiederholte ihren Lieblingssatz wie ein Mantra.
Wie die Geburt wirklich war, warum das Jungtier beinahe unter den eigenen Mutterhufen endete, wer „Mäuschen“ rettete, und welche Rolle überraschende Herrenbesuche in Hoyerswerda spielten – all das verrät Diana im neuen Heimatkalender.
Ein Trampeltier kann Sensationen auslösen, aber die Herzberger nicht wirklich sensibler machen oder? Wer Diana, „Oma“, „Mäuschen“ und alle anderen tierischen Heldinnen und Helden kennenlernen möchte, liest die ganze Geschichte im neuen Heimatkalender 2026.
Dein Kalender. Dein Stück Heimat.
Zum Behalten und Weitergeben.
Jetzt erhältlich in der BücherKammer oder in unserem Onlineshop.
