Mit den Fluten leben - aus den Fluten lernen

Das Junihochwasser 2013 - Ursachen, Chronologie, Einsichten

Dieter Lehmann (Hg.)

 

Seit über einem Jahrzehnt kommt es an Deutschlands Flüssen immer häufiger zu Hochwassersituationen. Ist es rein zufällig oder nur der Anfang einer Entwicklung zu noch Schlimmerem? Zuerst das Rekordhochwasser der Oder im Jahr 1997, dann 2002 das so genannte „Jahrhunderthochwasser“ der Elbe. Nur vier Jahre später, im März 2006, erneut eine Hochwassersituation in Deutschland. Diesmal traf es die Donau und das Gebiet der Oberen Elbe in Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Und abermals nur vier Jahre danach das katastrophale Hochwasserjahr 2010, wobei alle Flüsse im Osten Deutschlands betroffen waren. Dabei kam es im September/Oktober zum Rekordhochwasser der Schwarzen Elster. Doch das Junihochwasser 2013 übertraf alles bisher Dagewesene! Es war flächenmäßig das größte Hochwasser, das es bisher in Deutschland gegeben hat. Während der diesjährigen Flut reifte langsam die Einsicht, dass ein Lernprozess einsetzen muss: Wie leben wir mit den Fluten? Was lernen wir aus den Fluten? Die in immer kürzeren Zeitabständen wiederkehrenden Hochwasserfluten müssen uns wachrütteln! Es erhebt sich zwangsläufig die Frage: Was sollen wir tun? Der BUND-Elbe-Experte Ernst Paul Dörfler und Friedrich Schorlemmer plädieren dafür, den Flüssen wieder mehr Raum zu geben. Dieses Hochwasserbuch mit seinen vielen Fotos soll nicht nur berichten und dokumentieren. Es soll vor allem kritisch nachfragen, ob in der Vergangenheit alles Menschenmögliche im vorbeugenden Hochwasserschutz getan wurde. Denn die nächste Flut kommt ganz bestimmt!

 

1. Auflage 2013 • Softcover • zahlreiche Abbildungen • 152 Seiten • ISBN 978-3-940635-39-6

Lehmann. Fluten 2013

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